Samstag, 3. Mai 2008

AFRIKA FÜR ANFÄNGER

Berlin -> Hamburg -> Dubai -> Johannesburg -> Windhoek -> Swakopmund




Tja, ja....... Letztendlich bin ich doch noch angekommen in Namibia....!

Ich hab jetzt auch erstmal ein paar Tage Zeit, um klar zu kommen und hier ein bischen was zu schreiben, da auch hier Feiertage wie d. 1. Mai gefeiert werden, und Montag wieder irgendein komischer Feiertag ist.....

Der Hinflug war an sich recht unproblematisch, ausgenommen der Start in Deutschland! Zuerst mit dem Zug nach Hamburg, wo man mich dann nicht losfliegen lassen wollte, da ich kein Visum für Namibia hatte und mein Rückflug erst auf 6 Monate später datiert ist. Laut den Leuten am Flughafen würden "mich die Namibianer nicht ins Land lassen, wenn die sehen, dass ich länger als 3 Monate da bleiben will, aber noch kein Visum im Pass klebt"..
Also, erstmal Flug umbuchen, zahlen, dann Flug in Namibia wieder zurückbuchen, sobald das Visum da ist...oh mann..!
Dann gings los über Dubai...krasse Stadt...hatte 5 Stunden Aufenthalt von 00:00 Uhr bis 5 morgens...! Da einer meiner Cousins dort lebt hat er mich abgeholt, wir sind ein wenig durch die Stadt gefahren und haben, wie sollte es anders sein: Shisha geraucht....wundervoll!

Nach ersten Eindrücken dieser Riesenbaustelle Dubai ging's dann weiter in Richtung Johannesburg. Da hab ich dann mein erstes Biltong (getrocknetes Straußenfleisch) probiert..sehr geil!

Nach ein paar Stunden flog ich weiter:

In Namibia angekommen: winziger Flughafen, man läuft vom Flugzeug ins Terminal, was von 2 Palmen umsäumt ist. Deutsche Ordentlichkeit in allen ehren: es hat sich tatsächlich keine Menschenseele für meinen Rückflug interessiert,.... die haben sich meinen Pass angeguckt, mich gefragt was ich hier machen will, das war's...

Dann bin ich per Bus nach Windhoek gebracht worden, wo ich erstmal eine Nacht in nem Backpackers Hostel bleiben sollte...mein erster Eindruck:
alle Häuser sind von riesigen Mauern umgeben und ein Elektrozaun + deutschem Schäferhund darf wohl auch nicht fehlen.....mich erfasst also erstmal ein richtig schönes Gefühl der Sicherheit....
Beim Hostel angekommen muss erst ein Sicherheitscode eingegeben werden, um das Stahltor zu öffnen... Jawollo! Prison-Break! Vielleicht war das auch einfach nur der Anfangs-Eindruck, aber von sicherste Stadt Afrikas usw.. war hier nich so viel zu spüren... Tore, Stacheldraht, Security, bellende Hunde, Kameras vor d. Häusern... eher ungeil... Aber na, ja! Geschlafen habe ich trotzdem wundervoll nach diesem 28-Stunden-Trip und auch sonst geht's mir einwandfrei.

Jetzt bin ich nach langer Busfahrt in Swakopmund angekommen, meinem vorläufigen Zuhause für die kommenden paar Monate...

Kleines, sehr beschauliches Städtchen, ich denke vielleicht 20.000 Einwohner oder so, direkt an der Atlantikküste. Tagsüber, bis Mittags sehr neblig und feuchte, salzige, Meeresluft, die so scheint es, sogar Holz zum rosten bringt... Ansonsten ist es erträglich warm so um die 25°...











Die Strandpromenade is auch ganz schick:








Die Leute hier sind ein Mix aus Deutschen, Namibiern, Südafrikanern und Holländern - merkwürdig anzusehen, aber angenehm. Ich glaub das Städtchen hat man in 20 Minuten durchquert, ein zentraler Punkt scheint, (wie sollte es auch anders sein? ;-) ) das neue KFC zu sein...! Auch sonst gibt's hier Chicken an jeder Straßenecke, gegrillt, gekocht, paniert, gebacken...einfach in jeder Variation..

Bei uns im Hostel kann man wohl auch grillen...."dem Grillz" - krasses Teil


Die Autos hier sind auch der Hammer.....besonders die Cops fahren richtig geile Karren:






Zu meiner Verwunderung, "sehr gute" Internetverbindungen, ein paar Internetcafés mit WLAN usw...
gibt es auch. Was einem komisch vorkommt sind diese deutschen Kaffeehäuser, wie Willie's Eck oder "deutscher Sommergarten", oder so ähnlich...da sitzen dann alte deutsche Omis & Opis drin, trinken Dallmayr Kaffee und essen Apfelstrudel....seltsamer Anblick, aber mein Gott...! Ich werd mich wohl noch ein bisschen umgucken müssen, bis ich meinen ersten Kaffee trinken werde...

Auf der einen Seite grenzt der Ort wie gesagt an den Atlantik, wenn man sich in irgendeine andere Richtung bewegt sieht man nur noch......Die Namibwüste:

Das Namibia nur 2 Millionen Einwohner hat merkt man hier in Swakop. Tagsüber bewegt sich zwar einiges auf den Hauptstraßen, sobald man aber in eine Seitenstraße guckt sieht man quasi nix mehr...






Dienstag wird's wohl losgehen mit der Arbeit in der Walfischbucht und ich bin gespannt was mich da alles erwartet..

Das soll's wohl erstmal sein mit den Eindrücken, ihr hört aber sehr bald wieder von mir denk ich!
Ich versuch mir hier jetzt erstmal irgendwo Bier zu besorgen (dank meiner urdeutschen Vorfahren sogar nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut.....crazy shit!).

Grüße aus der Wüste an die Stadt überhaupt!

Bis bald..... !!!

N.



2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sehr geil Atze!
Aber dein erstes Biltong hattest du zuhause : )
Grüß Peter von mir und genieß dein Windhoek Lager.
Ach ja und viel Spaß beim Fische schälen : )
der T

Namibnil hat gesagt…

Ha ha....und ich trink wirklich gerade Wdh Lager.....!